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Längere Arbeitsausfälle in der Firma

17.06.2016

Was bedeutet eine gute Rückführung eines Mitarbeiters ins Sozial- und Arbeitsumfeld? Stichwort Case Management

In der heutigen Zeit stehen viele Firmen in der Schweiz vermehrt unter Druck, ihre Kosten zu senken und ihre Prozesse zu optimieren. Dies kann zu einer Reduktion des Personals führen und zu einer Mehrbelastung der einzelnen Mitarbeiter. Wenn es dann zusätzlich zu Arbeitsausfällen bei Mitarbeitern kommt, nimmt die Arbeitsbelastung bei den anderen Mitarbeiter zu. Dies kann zu weiteren Ausfällen in der Firma führen. In der Schweiz ist Arbeitsunfähigkeit in den meisten Fällen nicht auf  Unfälle zurückzuführen, sondern auf Krankheit.

Das Case Management ist ein Verfahren zur koordinierten Rückführung eines Mitarbeiters ins Arbeitsleben.  Eine verunfallte oder erkrankte Person wird dabei zentral von einer Stelle betreut und begleitet. Das oberste Ziel ist, dass die Betroffenen möglichst bald wieder in die Arbeitswelt zurückkehren können. Der gesamtheitliche Blickwinkel spielt dabei eine grosse Rolle: Zum einen kümmert sich der Case Manager darum, dass der bisherige Arbeits¬platz wenn möglich erhalten oder eine dem gesundheitlichen Problemen angepasste Tätigkeit gefunden werden kann. Weil zugleich medizinische Aspekte eine Rolle spielen, überprüft der Case Manager auch die medizinische Betreuung und veranlasst gegebenenfalls eine Änderung respektive Ergänzung der Therapie. Ausserdem werden soziale Aspekte wie auch das persönliche Umfeld des Betroffenen  mit einbezogen und berücksichtigt. Das Case Management soll als Hilfestellung und nicht als Belastung für den Verunfallten oder Erkrankten empfunden werden. Das Verfahren unterstützt dabei, die aktuelle Situation zu verbessern. Es wird unterschieden zwischen internem und externem Case Management.

Beim internen Case Management verfügt die in den Schadenfall involvierte Versicherung über eigene Fachpersonen, die als Case Manager tätig sind. Um die nötige Unabhängigkeit des Case Managers von der Schadensabwicklung zu gewährleisten, ist hier von zentraler Bedeutung, dass das Case Management organisatorisch klar von der Schadensabteilung getrennt ist. Betroffene haben ein Recht darauf zu erfahren, mit wem sie es zu tun haben. Sie sollten deshalb beim Case Manager nachfragen, welches seine Stellung in der Firma ist und in welchem Verhältnis er zu der Versicherung des Arbeitgebers steht. Beim externen Case Management wird eine aussenstehende Fachperson mit der Durchführung des Case Managements beauftragt. Entsprechende Dienstleistungen werden etwa von spezialisierten Privatfirmen angeboten. Beide Parteien verfolgen aber dasselbe Ziel – nämlich die arbeitsunfähige Person so schnell wie möglich wieder in ihr soziales Umfeld zu integrieren.

Jeder Versicherer bietet seinen Kunden dieses Case Management  sowie zusätzliche Schulungen für Kaderpersonal oder Teamleiter an. Wenn möglich soll ein Ausfall des Personals vermieden werden, bevor das Case Management benötigt wird. Wenn Sie in Ihrer Firma an einer solchen Schulung zur Prävention eines Arbeitsausfalles interessiert sind oder in Ihrer Firma das Case Management punktuell einsetzen möchten, kontaktieren Sie uns.

Wir eruieren mit Ihnen das optimale Vorgehen bei Ihrem Anliegen und erarbeiten mit Ihrem Krankentaggeld- oder Unfallversicherer die bestmögliche Variante für Ihren Betrieb.

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